Nachdem die 3. Klasse in den vergangenen Wochen bereits viel Theoretisches über den Biber gelernt hatte, konnte das Thema am Mittwoch, 2. September 2026, draussen in der Natur erlebt werden.
Begleitet von einer Exkursionsleiterin des Naturzentrums BirdLife erkundeten die Kinder in Böttstein das Biberrevier beim Fischergrien. Dieser ehemalige Seitenarm der Aare entpuppte sich als ein wahres Naturparadies. Mit wachsamen Augen entdeckten die Kinder zahlreiche Spuren der fleissigen Baumeister: Biberrutschbahnen, abgenagte Holzschnitzel und Äste sowie einen Biberbau, der mit dem Feldstecher am Rande auszumachen war. Der Biber selbst blieb allerdings unsichtbar – schliesslich ist er als dämmerungsaktives Tier vor allem frühmorgens oder spätabends unterwegs.
Nach dem Fussmarsch zum Naturzentrum am Klingnauer Stausee stärkten sich die Schülerinnen und Schüler beim Znüni, bevor es weiter auf den Biberpfad ging. Viel Wissenswertes über die Ernährung und weitere wichtige Lebensgewohnheiten des Bibers wurden dabei spielerisch und handelnd vermittelt. Nebst weiteren Biberspuren gab es auch Libellen und kleineren Insekten zu entdecken. Ein besonderes Highlight war für einen Teil der Klasse die Sichtung eines Eisvogels.
Zum Ende des spannenden Vormittags konnte dann doch noch einen Biber aus nächster Nähe bestaunt werden – wenn auch nur als ausgestopftes Modell.
Das «Biberfieber» wird uns bestimmt auch in den weiteren Wochen wieder zurück im Schulzimmer begleiten.
(Sandra Hofmann)