Leseabend an der Mittelstufe der Schule Endingen
Lesen ist, sich zu informieren. Lesen ist aber vielmehr auch, sich zu vergessen, sich zu erinnern, mitzufiebern, mitzuleiden, mitzulieben, zu imaginieren, zu spinnen, zu feiern und zu trauern…
Lesen hat neben dem Wissens-Aspekt im besten Fall auch einen sozialen, gar einen Wellness-Effekt! Dies sollte dieser Leseabend, an welchem sieben auserlesene, eingelesene LehrerInnen und KlassenseniorInnen aus ganz persönlichen Lesehighlights ihrer Leseanfänge oder auch aus aktueller Jugendliteratur erzählten und vorlasen, den Jugendlichen aufzeigen.
Diese, rund neunzig an der Zahl, in Gruppen eingeteilt, horchten drei mal eine knappe halbe Stunde kurz, warum denn die ‚Kindergeschichten‘, das ‚Tintenherz‘, ‚In 80 Tagen um die Welt‘ oder auch ‚Harry Potter‘ und andere Titel die Älteren zu begeistern vermochten und es noch immer vermögen.
Bleibt zu hoffen, dass sich solch positive Leseerfahrungen auch etwas in die Welt der heutigen Jugend übertragen mögen, denn Lesen ist letztlich auch Leben: Was jemand liest, hat Einfluss darauf, wie jemand ist oder werden mag, was grad im Zusammenhang mit unserer gegenwärtigen Welt-Situation und dem Schul-Jahresmotto ‚Prima Klima!‘ wesentlich scheint.
Abgerundet wurde der stimmungsvolle Abend mit einem Stück feinem Les-nein!-Lebkuchen, gestiftet von VertreterInnen der Elternvertretung der Schule Endingen. Vielen Dank ihnen dafür!
Erich Haller, Lehrer, Leser und Schreiber für die Schule Endingen

 

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